Auto Unterhaltskosten und Kfz-Versicherung berechnen

Auf diesem Portal erhalten Sie alle nötigen Informationen zu den Auto Kosten im Monat und der Versicherung. Der kostenlose Autokosten Rechner unten ermöglicht es die monatlichen Unterhaltskosten für den PKW mit Berücksichtigung der wichtigsten Kostenposten zu berechnen. Das Ergebnis bezieht sich auf eine monatliche Fahrtleistung von 1000 km. Außerdem gibt es einen Kfz-Versicherungsvergleich.

KFZ-Versicherungsvergleich kostenlos durchführen

Kfz Rechner – Betriebskosten für den PKW berechnen

Nach dem Führerschein wollen viele Führerscheinneulinge direkt ein eigenes Fahrzeug besitzen, um mobil zu sein und ihre neu erworbene Freiheit voll ausnutzen zu können.

Wichtige Kosten: Dabei werden viele Kosten wie die Auto Unterhaltskosten einfach übersehen, denn ein eigenes Fahrzeug endet von den Kosten her eben nicht beim Kauf. Die ersten hohen Ausgaben für ein eigenes Fahrzeug belaufen sich auf den Kaufpreis. Der Kaufpreis ist je nach Modell, Alter und Beliebtheit sehr hoch.

Auto-Unterhaltskosten: Steuern und Gebühren

Dazu kommen noch TÜV-Gebühren, eventuelle Reparaturgebühren und die Anmeldungspauschale. Also neben dem Kaufpreis kommen nur für diese paar Dinge noch knapp 200 Euro Kosten dazu. Bei anstehenden Reparaturen kann der Preis weit nach oben steigen. Aber auch mit diesen Kosten ist das Fahrzeug nicht komplett erledigt.

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Nach knapp sechs Wochen kommen die jährlichen Steuern für das Fahrzeug hinzu. Die Steuern können sich auf bis zu 300 Euro belaufen. Entscheidend ist das Fahrzeug, das Alter und die Schadstoffklasse. Jedes Fahrzeug kostet zusätzlich im Monat Unterhalt, der aufgebracht werden muss. Dazu zählen:

  • Versicherung
  • Benzinkosten
  • Betriebskosten

Bei den Autokosten beachten: Wertverlust des Fahrzeugs

Bei den monatlichen Unterhaltskosten spielt der Wertverlust eine immens hohe Rolle. Gerade bei einem Neuwagen ist der Wertverlust sehr hoch. Schon beim Kauf ist ein Viertel des Wertes einfach weg.

Im ersten Jahr verschwindet ebenfalls nochmal knapp die Hälfte des Wertes. In den folgenden Jahren nimmt der Wert auch immer weiter ab. Man kann rechnen, dass es sich um 5 bis 6% im Jahr handelt.

Der Wertverlust ist gerade beim Kauf oder beim Weiterverkauf zu beachten. Viele können den aktuellen Zeitwert des Fahrzeugs nicht einschätzen und verkaufen entweder viel zu hoch oder zu niedrig.

Benzinkosten im Auge behalten

Die Benzinkosten sind neben der Versicherung die höchsten monatlichen Kosten. Gerade zu Beginn des Führerscheins wird jeder Weg mit dem Fahrzeug unternommen. Natürlich fährt ein Fahrzeug nicht ohne Benzin. Je nach Modell, Typ und Motor kann ein Fahrzeug auf 100l schon bis zu 6 Litern verbrauchen.

Der Benzinverbrauch wird auch durch die Fahrweise reguliert. Bei einem gleichmäßigen Fahren wird das Benzin weniger verbraucht als beim Stop-and-Go im Stadtverkehr. Je nach Fahrwegen und Fahrart sollte der Fahrer mit Benzinkosten von 50 bis 100 Euro im Monat rechnen.

Jährliche Auto-Wartungskosten

Die Wartungskosten sollten auf keinen Fall unterschätzt werden. Alle zwei Jahre muss das Fahrzeug zur Hauptuntersuchung. Dort wird die Funktion des Fahrzeugs auf Herz und Nieren geprüft.

Erst mit der richtigen Plakette darf das Fahrzeug wieder auf die Straßen. Die Kosten für eine Hauptuntersuchung belaufen sich, ohne anfallende Reparaturen, um die 100,00 Euro. Teilt man allein diese Kosten durch 24, so kommt man auf etwa 4,20 im Monat. Pro Jahr summiert sich dies auf 50 Euro. Zusätzlich muss man immer wieder mit spontanen Reparaturkosten rechnen.

Idealweise werden Verschleißteile regelmäßig ausgetauscht, um die Reparaturkosten im geringen Rahmen zu halten. Zu den Verschleißteilen gehören Bremsen, der Auspuff, die Reifen und die Lichtmaschine.

Ölwechsel

Zudem muss einmal im Jahr das Öl komplett gewechselt werden. Das kann man selbst machen, dann muss man allerdings auch das Entsorgen in Kauf nehmen. Ansonsten bietet jede Werkstatt einen Ölwechsel für kleines Geld an.

Monatliche Auto-Betriebskosten

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Zu den monatlichen Kosten für ein Fahrzeug kommen nicht nur die Benzinkosten und eventuelle Rücklagen für Reparaturen und Versicherung, auch die Betriebskosten sollten mitbedacht werden.

Zu den Betriebskosten gehören Parkgebühren, Betriebsflüssigkeiten und natürlich auch die Waschstraße. All dies sind Kosten, die ebenfalls aufkommen. Gerade in Deutschland gibt es kaum Parkplätze, die nicht mit Gebühren belastet sind. Für eine Stunde Parken muss mit bis zu 3,00 Euro gerechnet werden.

Zu den Betriebsflüssigkeiten gehört nicht nur Benzin, sondern auch Öl. Der Motor läuft nur einwandfrei, wenn ausreichend Öl vorhanden ist. 5 Liter Öl fallen mit 40 Euro bis 80 Euro ins Gewicht. Allerdings kommt man mit einem Kanister eine ganze Weile aus.

Damit das Fahrzeug immer schön sauber ist und glänzt wird regelmäßig eine Waschstraße aufgesucht. Selbst die günstigsten Waschstraßen fallen mit 6 Euro mindestens ins Gewicht. Dazu kommt das Aussaugen, das an den Tankstellen ebenfalls bezahlt werden muss.

Kfz Versicherung

Der wichtigste Punkt bei den Unterhaltskosten für ein Fahrzeug ist die Kfz Versicherung. Jedes Fahrzeug, das auf den deutschen Straßen unterwegs ist, braucht eine Kfz Versicherung. Die Kfz Versicherung wird von verschiedenen Versicherungen angeboten. Dazu muss das Fahrzeug mit einigen Daten angemeldet werden.

Schon bei der Fahrzeuganmeldung wird nach der Versicherung gefragt. In Deutschland kann kein Fahrzeug erst bei der Zulassungsstelle angemeldet werden, wenn keine Kfz Versicherung vorhanden ist.

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Kfz Unterhaltskosten: Was übernimmt die Auto Versicherung?

Die Versicherungspflicht gilt nicht nur für Autos und Motorräder, auch Mopeds, Mofas und Quads müssen versichert werden. Sie sollten allerdings nicht schneller als 45km/h sein. Pedelecs und E-Bikes, die eine Höchstgeschwindigkeit von mehr als 45 km/h aufweisen, müssen ebenfalls mit einer Versicherung bedacht werden.

  • Die Versicherung übernimmt alle Personen, Vermögens- und Sachschäden.
  • Wenn der Versicherte einem zweiten Fahrzeug beispielsweise die Vorfahrt nimmt und der Fahrer des zweiten Fahrzeugs sich verletzt, dann steht die Versicherung dafür ein.
  • Sie übernimmt nicht nur die Reparaturkosten am anderen Fahrzeug, sondern auch die Kosten für die ärztliche Behandlung.

Deckungssummen bei der Autoversicherung

Bei der Deckungssumme gibt es eine gesetzliche Vorschrift. Jede Versicherung muss einen Personenschaden von 7,5 Millionen, einen Sachschaden von 1,12 Millionen und einen Vermögensschaden von 50.000 Euro abdecken. Empfehlenswert ist es eine Komplettdeckungssumme von 100 Millionen Euro festzulegen.

Im schlimmsten Fall kann es vorkommen, dass die Versicherung bis zur Rente einer verletzten Person für alle Kosten aufkommen muss. Ist die Deckungssumme für einen solchen Fall zu gering, dann kommen die Kosten auf den Versicherungsnehmer zu.

Selbstbeteiligung

In einigen Fällen kann es vorkommen, dass die Versicherung eine Selbstbeteiligung des Versicherungsnehmers verlangt. Das ist meist bei Fahrlässigkeit der Fall. Beispielsweise, wenn der Fahrer über eine rote Ampel fährt und dadurch einen Unfall auslöst.

Für eine schnelle Unfallregulierung sollten binnen einer Woche alle Schäden bei der Versicherung gemeldet werden. Hilfreich dafür sind Fotos, die heute schnell mit einem Smartphone gemacht werden können. Ein Polizeibericht ist ebenfalls von Vorteil. Eine Kopie stellt die Polizeidienststelle aus.

Bei einem unverschuldeten Unfall kann der Versicherte die Möglichkeit eines Ersatzfahrzeuges wahrnehmen. Während der Reparaturzeit des eigenen Fahrzeugs kann ein Ersatzfahrzeug erhalten werden. Das ist mit der Versicherung abzusprechen.

Kosten für eine Kfz Versicherung

Die Kosten für eine Kfz Versicherung können genauso wie die PKW Unterhaltskosten nicht pauschalisiert werden. Die Höhe der Auto Versicherung hängt von vielen einzelnen Faktoren ab, darunter:

  • Typklasse
  • Schadensfreiheitsklasse
  • Fahrerkreis
  • Gefahrene Kilometer
  • Zulassungsbezirk

Grundsätzlich zahlt ein Fahranfänger immer mehr als ein erfahrener Fahrer. Das liegt einfach daran, dass bei dem Fahranfänger das Unfallrisiko um einiges höher ist als bei einem erfahrenen Fahrer. Die Versicherung wird günstiger, wenn die Schadensfreiheitsrabatte übertreten werden, eine Selbstbeteiliung angeboten wird oder die Versicherung als Zweitwagen läuft.

Voll- oder Teilkasko?

Die Kfz Versicherung ist gesetzlich vorgeschrieben, bei der Wahl zwischen Voll- und Teilkasko ist der Versicherungsnehmer selbst bestimmend.

Teilkasko-Versicherung: Die Teilkasko-Versicherung kommt für die üblichsten Schäden auf. Zusätzlich auch bei Wildunfall oder Glasschäden. Die Kosten für eine Teilkasko-Versicherung sind geringer als bei einer Vollkasko-Versicherung.

Vollkasko-Versicherung: Die Vollkasko-Versicherung übernimmt zusätzlich noch Vandalismus und selbst verursachte Schäden bei einem anderen Fahrzeug. Auch die Versicherungssumme wird anhand von Teilkasko oder Vollkasko bestimmt.

Wann muss man die Autoversicherung bezahlen?

Die Kfz Versicherungen bieten ihren Kunden mehrere Zahloptionen an, monatlich, vierteljährlich, halbjährlich und jährlich. In der Regel nutzen die meisten Versicherten die vierteljährige Zahlung. Die Wahl hat aber der Versicherte selbst.

Sinnvoll ist es, die Kosten für die monatliche Versicherung zur Seite zu legen, um bei einer vierteljährlichen Zahlung, die Kosten ohne Probleme übernehmen zu können. Somit gehört die Kfz Versicherung auf jeden Fall zu den monatlichen Unterhaltskosten des Fahrzeugs dazu.
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