Stellen Sie sich vor, sie fahren mit ihrem Auto an einem lauen Sommerabend über die Landstraße. Plötzlich zieht ein Gewitter auf und es fängt an zu regnen. Bei modernen Autos gemerkt ein Sensor an der Frontscheide die Regentropfen und aktiviert den Scheibenwischer. Ohne diesen könnten Sie durch die regennasse Scheibe nicht mehr sehen. Doch wie funktioniert ein Scheibenwischer? Und warum benötigt man immer neue Scheibenwischerblätter? Darum geht es in diesem Text.

Der Aufbau

Ein Scheibenwischer ist zunächst simpel aufgebaut: Es gibt den Wischerarm, das Wischerblatt und den Antrieb. Das Wischerblatt hat dabei ein Gummi-Profil, dass das Waser aber auch Schmutz von der Scheibe schiebt.

Der Antrieb

Meistens werden – auch wenn es zwei Wischerarme gibt – die Scheibenwischer durch einen Motor angetrieben. Bei Fahrzeugen in den unteren Fahrzeugklassen kommt hierbei ein umlaufender Elektromotor mit nur einer Laufrichtung zum Einsatz. Durch ein Hebelgetriebe wird die Bewegung des Elektromotors dann in die Wischerbewegung umgesetzt.

Die Wischer

Waren die Wischerblätter früher nur ein einem Metallarm befestigt, sind heutige Wischerblätter komplexer aufgebaut, die sie sich der Form der Windschutzscheibe anpassen müssen. Beispielsweise das Wischblatt RIDEX 298W0146 kann man für Modelle vieler Marken wie BMW, Audi, Ford oder Honda benutzen. Es ist ein rahmenloses Flachbalkenwischblatt mit einer Länge von 475mm und kann beidseitig eingesetzt werden.

Flachbalkenwischer haben eine besondere aerodynamische Form, die weniger Windangriffsfläche als Bügelscheibenwischer bieten. Letztere sind seit Anbeginn der Scheibenwischer im Einsatz, werden aber heutzutage mehr und mehr durch Flachbalkenwischer ersetzt, die schonender arbeiten und auch eine längere Lebensdauer haben.

Der Wechsel

Scheibenwischer müssen regelmäßig ausgetauscht werden. Experten raten dazu, dieses einmal im Jahr zu machen. Vor allem in der dunklen Jahreszeit sollten die Scheibenwischer einwandfrei funktionieren. Sollten sich Schlieren durch die Wischer auf der Scheibe ergeben, sollten Sie die Wischlippe kontrollieren. Häufig ist diese verdreckt. Mit einem weichen feuchten Tuch können diese Verunreinigungen entfernt werden. Hat das Gummi bereits Schäden, so können diese eventuell mit einem Riefenkiller entfernt werden. Ist das Gummi dagegen bereits schon spröde und rissig, so ist es höchste Zeit die Wischerblätter austauschen.

Hierbei sollte darauf geachtet werden, dass die Scheibenwischer vor dem Wechsel in die sogenannte Servicestellung gebracht werden. Wie diese erreicht wird, kann der Bedienungsanleitung des Fahrzeugs entnommen werden. Der Aufbau und Wechsel sind von Modell zu Modell unterschiedlich. Bei sehr einfachen Modellen werden einfach nur die Wischergummis getaucht. Bei höherwertigen Scheibenwischern ist dieses nicht möglich, sondern der gesamte Wischer muss ersetzt werden. Hier ist etwas Fingerspitzengefühl notwendig. Wichtig ist, dass der neue Wischer in der Halterung mit einem Klick einrastet. So ist gewährleistet, dass dieser sich nicht wieder löst.

Wichtig ist zudem: Haben Sie immer genügend Scheibenwischwasser und prüfen sie auch die Düsen  der Wischwasseranlage. Denn kaum etwas ist ärgerlicher – und gefährlicher – als eine verschmutzte Scheibe, die sich nicht reinigen lässt. Überprüfen Sie daher diese Bauteile unbedingt regelmäßig und reinigen sie Scheibe und Wischblätter, wenn diese zum Beispiel durch Dreck oder Pollen übermäßig verdreckt wurden.

Das eigene Auto besitzt in Deutschland einen hohen Stellenwert. Dabei will der fahrbare Untersatz auch ordentlich gepflegt werden, damit er auch noch nach viele Jahren wie neu erstrahlt und auch innen stets gut riecht und sauber ist. Die meisten klassischen Haushaltsreiniger eignen sich nicht oder nur bedingt für die Reinigung von Fahrzeugen. So könnte es bei deren Verwendung sogar zu irreparablen Beschädigungen kommen. Dies ist einer der Gründe, warum wir Ihnen im heutigen Artikel einmal erklären wollen, auf was es bei Autopflegemitteln ankommt. Zusätzlich soll es darum geben, welche Pflegeprodukte für PKWs überhaupt auf dem Markt angeboten werden. Denn nur, wenn Sie die Möglichkeiten kennen, setzen Sie die Mittel richtig ein und sorgen so für eine optimale Fahrzeugpflege.

Auf was müssen Sie bei Autopflegemitteln achten?

Zunächst einmal sollten Sie stets sichergehen, dass das gewünschte Produkt nicht nur seinen Zweck erfüllt, sondern dass es auch genau für Ihr Fahrzeug geeignet ist. Dies liegt daran, dass beispielsweise ein Fahrzeuglack unterschiedlich empfindlich sein kann und das außerdem sehr viele verschiedene Kunststoffe bei einem PKW zum Einsatz kommen. Dies führt dazu, dass sie mehr oder minder empfindlich auf eventuell in den Pflegemitteln vorhandene organische Lösungsmittel reagieren.

Ein kritisches Produkt ist beispielsweise eine Autopolitur. Diese gibt es mit unterschiedlichen Schleifpartikelgrößen, denn ihre Wirkung basiert auf dem Beseitigen von Verunreinigungen sowie winzigsten Unebenheiten, sodass Sie Ihrem Fahrzeuglack zu neuem Glanz verhelfen können. Bei der Anwendung gibt es jedoch einige Schwierigkeiten. So sollten Sie zum Beispiel keinesfalls zu große Flächen auf einmal bearbeiten und auch keine zu grobe Politur verwenden. Darüber hinaus kann auch ein zu großer Druck oder das zu lange Bearbeiten einer Stelle mehr schaden als nutzen. Keinesfalls dürfen Sie übrigens Ihre Scheinwerfer mit irgendeiner Politur behandeln. Dies würde nur die vorhandene Schutzschicht entfernen, die Oberfläche zerkratzen und somit die Schweinwerfer auf Dauer „blind“ machen.

Bild eines Pflegesets entnommen von Autoteiledirekt.de

Was sind die wichtigsten Autopflegemittel?

Zunächst einmal gibt es die bereits oben erwähnte Autopolitur. Dabei ist diese jedoch bei weitem nicht das einzige und noch nicht einmal das wichtigste PKW-Pflegemittel. Das Wichtigste ist zunächst einmal die äußere Fahrzeugreinigung. Dabei sollten Sie ein passendes Autoshampoo einsetzen, welches durch den erzeugten Schaum dafür sorgt, dass der Schmutz, der sich im Laufe der Zeit auf der Karosserie angesammelt hat, möglichst schonen beseitigt wird. Dabei sollten Sie bei der Fahrzeugreinigung darauf achten, stets sauberes Wasser und auch saubere Lappen (oder besser noch Schwämme) in Verbindung mit ausreichend Wasser einzusetzen. Nur so können Sie sicherstellen, dass Sie Ihr Auto nicht verkratzen. Zur Reinigung im Innenraum benötigen Sie zunächst neben dem Staubsauger ein passendes Cockpit-Spray. Damit gelingt die Reinigung des Armaturenbretts, des Lenkrads und aller anderen Plastikteile im Fahrzeuginneren im Nu. Die Front-, Seiten- und Heckscheiben können sie hingegen meist zufriedenstellend mit einem Glasreiniger sauber halten. Für verschmutzte oder unangenehm riechende Polster gibt es spezielle Reinigungsschäume. Zusätzlich gibt es ein schier unendliches Angebot an weiteren Reinigungsmitteln beispielsweise auch für die Felgenreinigung usw.

 

Über Elektroautos und Solarautos wird viel diskutiert. Welches Auto ist besser? Sind sie überhaupt vergleichbar? Hier sind die Vor- und Nachteile der beiden Autotypen.

Wir werden auch die Vor- und Nachteile der Nutzung von Elektrizität zum Antrieb von Autos untersuchen. Am Ende dieses Artikels werden Sie hoffentlich besser verstehen, welcher Autotyp der richtige für Sie ist!

Tatsache ist, dass viele Menschen, die im Besitz von nachhaltigen Elektroautos sind, einen gewissen Stolz verspüren. Man könnte sagen, es habe sich schon fast eine Art Kultur unter E-Auto-Besitzern durchgesetzt.

Viele bringen Aufkleber mit Elektro- oder Sonnenenergie-Symbolen an der Stoßstange an, um andere Autofahrer darauf aufmerksam zu machen. Andere machen sich mit Autoaufklebern über E-Autos lustig oder bevorzugen es, Ihre eigenen Sticker mit Grafiken oder Bildern von E-Autos zu erstellen. Wenn Sie den Hintergrund entfernen, können Sie jedes beliebige Motiv aufkleben, einschließlich witziger Sprüche, wie:

„E-Auto Pro und Contra: Contra – es fährt nicht so weit. Pro – wenn es gestohlen wird, kann es nicht weit weg sein.“ oder „Cool Moms drive electric cars“.

Elektroautos: Vor- und Nachteile

Elektroautos gibt es schon seit einigen Jahren und es werden immer neuere und effizientere Modelle entwickelt. Elektrofahrzeuge bieten eine Menge Vorteile.

Pro

 

  • Elektroautos stoßen keine CO2-Emissionen aus.
  • Sie sind viel leiser als Benzinautos.
  • Sie sind billiger im Betrieb und in der Wartung als Benzinautos.
  • Strom ist günstiger als Benzin oder Diesel.
  • Die umweltfreundlichen Autos profitieren von Steuervergünstigungen.

Contra

 

  • Der Kaufpreis oft höher als bei einem Auto mit Benzinmotor.
  • Sie benötigen viel Strom zum Aufladen, was teuer sein kann.
  • Die Ladung kann länger dauern.
  • Oft ist an den Stationen kein Ladekabel verfügbar.
  • Elektroautos haben eine geringere Reichweite als Benzinautos, sodass Sie Ihre Fahrten sorgfältig planen müssen.

 

Derzeit gibt es etwa 18.000 Ladestationen in Deutschland, doch in ländlichen Regionen fehlt noch häufig die Möglichkeit, ein E-Auto aufzuladen. Noch besteht nicht überall das nötige Netz an Ladestationen. Die Technologien der Batterie könnten ebenfalls noch effizienter sein.

 

Trotz des höheren Kaufpreises können sich E-Autos aufgrund der niedrigen Wartung und des Umweltschutzes auf lange Sicht sehr lohnen. Auch ist es durch den frühzeitigen Kauf eines Elektroautos möglich, eventuelle spätere Gebühren zu vermeiden, die aus Umweltschutzgründen in kommenden Jahren erhoben werden könnten.

Solarautos: Vor- und Nachteile

 

Solarautos haben viele der gleichen Vorteile wie Elektroautos, können aber noch etwas mehr als E-Fahrzeuge.

 

Quelle: Wikimedia

Pro

 

  • Besitzer von Solarautos haben oft niedrigere Betriebs- und Wartungskosten als Benzin-Fahrzeuge.
  • Solarbetriebene Fahrzeuge produzieren auch keine Emissionen und sind damit eine umweltfreundliche Wahl.
  • Hybridversionen haben einen potenziellen niedrigeren Stromverbrauch als E-Autos.

Contra

 

  • Höherer Kaufpreis.
  • Solarautos sind auch wartungsintensiver als benzinbetriebene Fahrzeuge.
  • Benötigen meist Strom auf längeren Strecken.
  • Ihre Reichweite ist oft geringer als die von Elektroautos.

 

Bereits im Jahr 2023 soll eine Hybridversion – ein Solarauto mit Stromladung der Marke Sono Motors erhältlich sein. Der „Sion“ lädt sich, laut den Entwicklern selbst durch Solarzellen auf. „Wir haben 456 Halbzellen nahtlos in die gesamte Karosserie unseres Solarautos eingearbeitet. Der Sion kann durchschnittlich 112 km (bis zu 245 km) pro Woche zusätzliche Reichweite durch reine Sonnenenergie gewinnen. Außerdem kann er an herkömmlichen E-Ladestationen tanken“.

 

An einer Schnellladestation kann das Auto innerhalb von etwa einer halben Stunde sogar bis zu 80 % aufgeladen werden. Wie reine Elektroautos kann der Sion als Alternative an Haushaltssteckdosen laden oder an einem anderen Sion aufgeladen werden. „Dank seines bidirektionalen Ladegeräts versorgt der Sion auch andere Elektrofahrzeuge mit Strom“, erklärt Sono Motors. Die Stromversorgung erlaubt auch das Laden von herkömmlichen elektrischen Geräten am Auto.

 

Solarenergie ist eine erneuerbare Ressource, sodass Fahrer von Solarautos ein gutes Gefühl haben können, eine besonders nachhaltige Form der Fortbewegung zu nutzen. Allerdings haben Solarautos auch einige Nachteile. Beispielsweise können sie in der Anschaffung teurer sein als herkömmliche Benzinautos.

 

 

Welche Art von Auto ist also die richtige für Sie? Wenn Sie eine günstigere, umweltfreundlichere Option suchen, ist ein Elektroauto vielleicht die richtige Wahl. Wenn Sie daran interessiert sind, Ihr Fahrzeug mit einer zusätzlichen erneuerbaren Energiequelle zu betreiben, ist ein Solarauto vielleicht die bessere Alternative. Letztendlich hängt die Entscheidung von Ihren persönlichen Vorlieben und Bedürfnissen ab. Ob Elektro- oder Solarauto, für welche Art von Auto Sie sich auch entscheiden, Sie können sich sicher sein, dass Sie eine kluge und nachhaltige Wahl getroffen haben!

Mild-Hybrid-Fahrzeuge stellen einen günstigen Einstieg in die Elektromobilität dar und erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Autofahrer, die den Kauf eines reinen Elektroautos noch scheuen, greifen häufig zu diesem Fahrzeugtyp. Lesen Sie hier, was ein Mild-Hybride ist und für wen er sich besonders eignet.

Was ist ein Mild-Hybride?

Das Wort Hybrid steht allgemein für etwas Vermischtes beziehungsweise Gekreuztes. In der Autowelt stehen Hybridfahrzeuge für solche, die sowohl über einen Elektromotor als auch einen Kraftstoffmotor verfügen. Diese Fahrzeuge verbrauchen durch die Unterstützung des Elektromotors weniger Kraftstoff. Bei einem Mild-Hybriden ist diese Unterstützung des Elektromotors nur in relativ geringem Maße vorhanden – stärker ist dies bei einem Voll-Hybriden oder Plug-in-Hybriden der Fall. Mild-Hybrid-Fahrzeuge verfügen lediglich über eine kleine 48-Volt-Batterie und der Elektromotor schaltet sich nur in bestimmten Fahrsituationen, zum Beispiel beim Einparken oder Überholen, unterstützend hinzu. Außerdem schaltet sich der Kraftstoffmotor beim Mild-Hybriden meist dann ab, wenn der Fahrer den Fuß vom Gas nimmt – dann segelt das Auto förmlich, nur durch den Elektroantrieb unterstützt, über die Straße. Die Batterie des Mild-Hybriden lädt sich automatisch beim Bremsen oder Ausrollen auf, Stichwort: Rekuperation. Das heißt, die Fahrzeughalter müssen den Mild-Hybriden nicht an einer externen Stromquelle auftanken. Betankt wird er wie gewohnt nur mit Kraftstoff.

Welche Vorteile bringt ein Mild-Hybride mit sich?

Dadurch, dass der Mild-Hybride seine benötigte Energie selbst erzeugt, muss der Fahrzeughalter das Auto nicht am Stromnetz aufladen. Das ist ein Unterschied zu einem reinen Elektroauto oder Plug-in-Hybriden. Im Vergleich zu einem reinen Verbrenner spart der Mild-Hybride durch die Stromunterstützung um die 15 bis 25 % Kraftstoff ein. Das ist gerade in Zeiten explodierender Benzinpreise ein starkes Argument für die Anschaffung eines Mild-Hybriden. Durch die Stromunterstützung verursacht das Fahrzeug des Weiteren weniger schädliche CO2-Emissionen als ein reiner Verbrenner. Dadurch, dass sich der Elektroantrieb beim Beschleunigen und Überholen zuschaltet, entsteht bei einem Mild-Hybriden außerdem ein attraktives Fahrgefühl, das viele Autofahrer von diesem Fahrzeugtyp überzeugt. Durch das „Plus“ an Energie hat der Mild-Hybride einen schnelleren Antritt und auch das „Segeln“ auf der Straße macht jede Menge Spaß. Anders als bei einem reinen Elektrofahrzeug sind Mild-Hybride dabei nicht geräuschlos, was das reizvolle Fahrgefühl noch erhöht. Zusammenfassend kann man festhalten, dass ein Mild-Hybrider einen sanften Einstieg in die Welt der Elektromobilität ermöglicht. Die Fahrzeughalter müssen sich im Vergleich zu einem E-Auto nicht weiter umstellen. Sie müssen sich nicht überlegen, wo sich eine Stromtankstelle befindet und eine Wallbox in der Garage benötigen sie ebenfalls nicht. Ohne eine Veränderung in den Gewohnheiten können Fahrzeughalter also von den Vorteilen der Mild-Hybriden profitieren.

Für wen lohnen sich Mild-Hybride?

Mild-Hybride lohnen sich vor allem für Autofahrer, die häufig kurze Strecken fahren, insbesondere im Stadtverkehr. Durch das häufige Bremsen innerhalb der Ortschaften lädt sich die Batterie des Mild-Hybriden immer wieder auf, sodass der Fahrzeughalter durch die Stromunterstützung beträchtliche Mengen an Kraftstoff spart. Alle, die überwiegend kurze Strecken fahren und mit dem Einstieg in die Elektromobilität liebäugeln, sollten sich mit Mild-Hybriden näher beschäftigen. Das angenehme Fahrverhalten gibt dann häufig den Ausschlag, ein solches Fahrzeug anzuschaffen.

Beliebte Mild-Hybride

Der in vier individuellen Ausführungen erhältliche Mazda 2 ist ein beliebter Mild-Hybrider, der mit einem dynamischen Design und einem hervorragenden Fahrverhalten gefällt. Autofahrer, die den Mazda 2 Mild Hybrid kaufen, können ihn auf Wunsch mit allerlei Extras wie Klimaautomatik, diversen Assistenzsystemen oder 16-Zoll-Alufelgen ausstatten lassen. Mit seinen kompakten Abmessungen eignet sich der schnittige Kleinwagen sehr gut für den Stadtverkehr. Neben allerlei weiteren Kleinwagen verschiedener Marken gibt es auch etliche größere Autos als Mild-Hybride. Der Land Rover Defender 90, der Jaguar E-Pace oder der Hyundai Tucson sind drei Modelle, die trotz zusätzlicher Elektrobatterie mehr als genug Platz für Mitfahrer und Gepäck bieten. Es ist zudem möglich, nahezu jedes Fahrzeug nachträglich ohne allzu große Kosten mit einem Hybrid-Antrieb auszustatten.

Von der Kurbel zum Kabel- Es kommt immer mehr Elektronik ins Auto.
Obwohl das erste rein elektrisch betriebene Automobil bereits 1888 Deutschlands Straßen befuhr, verschwand die Elektronik schon bald komplett aus den Autos. Um jetzt stärker denn je zurückzukommen!

Im Jahr 2015 wurde der Abgasskandal bekannt. Im selben Jahr sind die Zulassungszahlen von Elektroautos im Vergleich zum Vorjahr um 50% gestiegen. Seitdem geht der Trend immer mehr in Richtung Nachhaltigkeit und Elektromobilität.
Im letzten Jahr wurde etwa die 30-fache Menge an Elektroautos zugelassen. Damit ist der Anteil der Elektroautos an den Gesamtzulassungen von 0,04% auf 12% gestiegen.

Aber nicht nur die reinen Stromer werden mehr: Auch in Autos mit klassischem Verbrenner ist immer mehr Elektronik zu finden.
Während Autos vor 1911 nicht einmal elektronisch gestartet wurden, ist Elektronik und Strom heute nicht mehr aus Autos wegzudenken. Angefangen beim Radio, über elektrische Fensterheber und Spiegel, Kameras, Spurhalteassistenten oder Sitzheizungen. Moderne Autos sind vollwertige Computer. Dementsprechend muss die Basis stimmen: hochwertige Autosicherungen und robuste elektronische Bauteile sind Pflicht.

Wenn man in so einem vollausgestatteten Neuwagen sitzt, fragt man sich vielleicht, wie sich das Ganze noch entwickeln soll.
Doch der Erfinderreichtum und die Ideen von Ingenieuren und Pionieren wie Elon Musk scheinen unbegrenzt.
Mit seiner Automobilmarke Tesla hat Musk bereits einen Anteil von 1,3% der Zulassungen in Deutschland und überholte damit Porsche.
Tesla scheint den deutschen Herstellern im Bereich der Elektromobilität weit voraus zu sein. Während es den Deutschen an Lademöglichkeiten und Akkulaufzeit mangelt, hat Tesla bereits ein gut ausgebautes Netz an Schnellladesäulen und Reichweiten, die Verbrennern in nichts nachstehen.
Das Armaturenbrett eines Teslas beheimatet einen großen Bildschirm mit Touchscreen. Das Herz des Autos.
Von hier aus kann von der Klimaanlage bis zum Hundemodus alles gesteuert werden. Gerade Funktionen wie dieser Hundemodus zeigen die weite Entwicklung der Fahrzeuge.
Da Tesla bereits seit 2003 existiert und seitdem an Elektrofahrzeugen forscht und entwickelt, ist es deutschen Herstellern in dem Bereich natürlich ein paar Schritte voraus.
Kein Wunder: 2003 konzentrierten sich deutsche Hersteller noch auf Verbrenner und ließen Elektromotoren nahezu außer Acht. Elektrofahrzeuge wurden bis zum Dieselskandal stark unterschätzt und die Wende verschlafen.
Seit es eine staatliche Förderung und steuerliche Vorteile für Verbrenner gibt, steigt die Beliebtheit noch mehr.

Inzwischen fasst Tesla auch in Deutschland Fuß

Trotz Kritik und Sorge um das Grundwasser der Stadt, eröffnete in Berlin eine Fabrik des Automobilherstellers und inzwischen werden hier 86 Stromer pro Tag gebaut.

Kritisiert wird außerdem die Herstellung und Haltbarkeit der Akkus für Elektrofahrzeuge.
Abhilfe könnte hier der Wasserstoffantrieb schaffen. Möglicherweise ist das der nächste Entwicklungsschritt der individuellen Mobilität.

Weltweit entwickeln sich Hersteller im Bereich der Elektromobilität weiter und es entsteht eine hohe Konkurrenz und damit ein hoher Innovationsdruck.
Entwickelt werden noch schnellere Stromer, Schnellladesysteme, Autos, die durch Solar aufgeladen werden können oder sogar autonom fahrende Autos.
All das ist schon Realität und muss teilweise nur noch einen Weg in die Massentauglichkeit und Serienproduktion finden.

Seit dem ersten Entwurf des Automobils, also der ersten Kutsche ohne Pferd, ist sehr viel passiert. Die Autos wurden größer, schneller, komfortabler und immer komplexer.
Wir werden sehen, wohin uns Innovationen und eine neue Generation an Fahrzeugen führen wird.

Der Führerschein für das Auto ist in Deutschland in den letzten Jahren teuer geworden. Je nach der Sicherheit der Fahrschülerin oder des Fahrschülers im Straßenverkehr muss diese Person mehr oder weniger Fahrstunden nehmen. Damit sind die Kosten höher, wenn die Fahrschülerin oder der Fahrschüler mehr Übung und somit mehr Fahrstunden benötigt. In den Nachbarländern in Europa müssen für einen Führerschein unterschiedliche Kosten, auch was die Prüfung anbelangt, bezahlt werden.

Wie unterscheiden sich die Länder in Europa in Bezug auf Kosten

Dabei gibt es in Europa unterschiedliche Regeln, um den Führerschein zu erwerben. Dabei kommt Deutschland hier nicht gerade gut weg. In fast keinem anderen europäischen Land müssen mehr Stunden absolviert, als in Deutschland. In den europäischen Ländern Spanien, Niederlande sowie Großbritannien gibt es kein Minimum an Fahr- und Theoriestunden. Im Unterschied dazu müssen in Deutschland mindestens 30 Stunden absolviert werden.

Aufgrund der gründlichen Ausbildung in Deutschland und der strengen Gesetzgebung könnte man zu dem Schluss kommen, dass in Deutschland die höchste Verkehrssicherheit vorhanden ist. Dabei liegt Deutschland bei den Verkehrsunfällen bei der Sterblichkeitsrate junger Fahrerinnen und Fahrer zwischen 18 und 24 Jahr mit einer Quote von ungefähr 15 Prozent über dem europäischen Durchschnitt.

Auch in den nördlichen europäischen Ländern entstehen für den Führerschein hohe Kosten. Dazu gehören auch die Führerscheinprüfungen. Hierzu gehört zum Beispiel auch Norwegen.

Grundsätzlich ist Norwegen allgemein eines der teuersten Länder weltweit. Diese Tatsache wirkt sich auch bei den Kosten beim Führerschein und die Prüfung aus. Für die praktische und theoretische Prüfung müssen die Fahrschule ungefähr 1800 norwegische Kronen bezahlen. Wenn das umgerechnet wird, betragen die Prüfungskosten ungefähr 172 Euro. Das sind dann ungefähr 109 Euro für die praktische Prüfung und ungefähr 63 Euro für die theoretische Prüfung.

Bei den Niederlanden liegt der der Gesamtpreis für die praktische und theoretische Prüfung für den Führerschein bei ungefähr 147 Euro. Die Praxisprüfung in den Niederlanden liegt bei ungefähr 112 Euro. Hinzukommen noch eine Kostenhöhe von ungefähr 34,50 Euro für die Theorie-Prüfung. Ein Grund für den relativ hohen Preis könnte auch die Tatsache sein, dass viele Bewohner der Niederlande zu einem Drahtesel anstelle zu einem Auto greifen. Wenn jedoch bei der Fahrprüfung ein Fehler gemacht wird, der im Zusammenhang mit einem Fahrradfahrer steht, ist die Fahrschülerin oder der Fahrschüler automatisch durchgefallen.

Auch die Schweiz ist für seine hohen Kosten für eine Fahrprüfung für den Führerschein bekannt. Dabei liegt der Preis für die praktische und theoretische Prüfung bei ungefähr 150 Schweizer Franken (umgerechnet sind das ungefähr 139 Euro). Dieser Gesamtpreis setzt sich aus ungefähr 27 Euro für die theoretische Prüfung und ungefähr 111 Euro für die Praxisprüfung zusammen. Zusätzlich müssen in der Schweiz die Fahrschülerinnen und Fahrschüler einen zehnstündigen Erste-Hilfe-Kurs sowie einen achtstündigen Straßenbewusstseinskurs absolvieren, wenn die Führerscheinprüfung in der Schweiz bestanden werden soll. Allgemein kann man aber bei den Fahrstunden auch in der Schweiz Geld sparen. Zum Beispiel indem man eine günstige Fahrschule wie die Fahrschule Basel auswählt um den Führerschein zu machen.

Dabei gibt es aber auch europäische Nachbarländer, bei denen der Führerschein und die Kosten für die Prüfung wesentlich günstiger als in Deutschland sind. Dazu gehören zum Beispiel Belgien, Frankreich, Schweden, Irland sowie Dänemark.

Fazit

Die Preise für den Führerschein und die Kosten für die Führerscheinprüfung sind in europäischen Nachbarländern von Deutschland sehr unterschiedlich und liegen teilweise über oder im Preisniveau von Deutschland, aber r auch bei einer größeren Anzahl von Ländern darunter.

 

Die Kfz-Haftpflichtversicherung ist in Deutschland der von Gesetzes wegen vorgeschriebene Teil einer Autoversicherung. Hierbei handelt es sich um eine Pflichtversicherung. Dadurch werden Schadensersatzanspruche abgedeckt, die einer dritten Person durch den Betrieb von einem Kraftfahrzeug entstehen können. Dabei kann der Schaden zum Beispiel durch einen Verkehrsunfall verursacht werden. Hier trägt dann der Fahrer von einem solchen versicherten Kfz die Schuld. In der EU ist das Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherungsrecht größtenteils einheitlich. Aber hier weichen jedoch die Höchstentschädigungssumme sowie die Übernahme von Kosten teilweise in den einzelnen EU-Staaten stärker voneinander ab.

Worauf bei der Autoversicherung achten?

Bei einer Auto- oder Kfz-Haftpflicht-Versicherung sind die Leistungen entscheidend.

Ausreichend hohe Deckungssumme

Bei der Versicherungssumme oder Deckungssumme handelt es sich um den Betrag, den von einer Auto- oder Kfz-Haftpflicht-Versicherung, wenn ein Schaden aufgetreten ist, maximal bezahlt wird. Wenn Kosten bei einem Schaden vorhanden sind, die darüber hinaus im Bereich der Haftpflicht entstehen, muss diese der Versicherungsnehmer selbst tragen. Deshalb ist es bei einem Abschluss sinnvoll, dass die zu vereinbarende Deckungssumme die gesetzlich vorgegebene Mindest-Deckungssumme übersteigt. Dabei ist man dann bei einer Höchstdeckung (wie zum Beispiel 100 Millionen Euro) auch für solche Fälle in der Regel abgesichert.

Mallorca-Police

Durch diese Zusatzergänzung sind auch Schäden mit einem Mietwagen, welche im Ausland entstehen können, mit versichert.

Rabatt-Schutz

Ein solcher Rabattschutz sorgt in der Regel dafür, dass bei einem Schaden im Kalenderjahr keine Rabatt-Rückstufung erfolgt. Hier sollte man bei günstigen Tarifen Vorsicht walten lassen, weil dort die Rückstufungen etwas schlechter, als am Markt üblich, ausfallen können.

Neuwertentschädigung

Gerade bei Neuwagenbesitzer ist die Neuwertentschädigung ein wichtiger Punkt. Für einen Diebstahl oder für einen Totalschaden ist es umso besser, je länger die Bezahlung des Neupreises entfernt ist, weil dann die Entschädigungssumme höher ist.

Verzicht des Einwandes der groben Fahrlässigkeit durch den Versicherer

Eine Absicherung ist dann vorhanden, wenn beispielsweise der Versicherte von Kindern abgelenkt wird und einen Unfall verursacht. Davon ausgenommen sind hier in der Regel solche Unfälle, die aufgrund von Drogen und Alkohol oder ein grob fahrlässig herbeigeführter Diebstahl vorhanden ist.

Hybrid- und Elektro-Fahrzeuge – dafür spezielle Leistungen

Bei einem Hybrid- und Elektro-Fahrzeug ist es wichtig, ob der Versicherer Leistungen für diese alternativen Antriebe mit anbietet. Dabei sollten die Schäden am Akku abgedeckt sein.

Wie man sieht, gibt es viel zu vergleichen.

Was für wen?

Mit Hilfe einer Zusatzversicherung, also mit einer Kaskoversicherung, besteht die Möglichkeit, die finanziellen Folgen von einem Unfallschaden an dem eigenen Fahrzeug zu versichern. Eine gesetzliche Vorgabe gibt es für den Abschluss nicht. Trotzdem verfügen ungefähr 85 Prozent aller PKW-Fahrer über eine Kaskoversicherung.

Bei der Kaskoversicherung wird zwischen eine Teilkasko- und einer Vollkaskoversicherung unterschieden.

Die Teilkaskoversicherung übernimmt die Kosten für solche Schäden, die am dem eigenen Fahrzeug entstehen. Im Leistungsumfang ist hier genau festgelegt, welche Schäden hier versichert sind. Dazu gehören zum Beispiel Glasbruch, Kollisionen mit Haarwild, Fahrzeugdiebstahl, Überschwemmung, Hagel/Sturm oder Brand.

Bei einer Vollkaskoversicherung werden zusätzlich weitere Schäden neben den Leistungen der Teilkaskoversicherung am eigenen Auto, wie beispielsweise die Schäden nach einem selbst verursachten Unfallgeschehen, ebenfalls ersetzt. Eine solche Vollkaskoversicherung übernimmt zum Beispiel auch die Kosten für Schäden, die beispielsweise durch Vandalismus (zerbeulte Tür oder zerkratzter Lack) entstanden sind.

Ein Autounfall ist nicht nur finanziell und oftmals körperlich ein Schaden, er überfordert auch direkt nach dem Unfall viele Fahrer. Daher ist es wichtig, die Verhaltensweisen einzustudieren, wie man sich nach einem Unfall verhalten sollte. Hier einige wichtige Punkte.

Was machen nach einem Autounfall Schritt für Schritt

1. Ruhe bewahren

Das Wichtigste ist unter anderem, die Ruhe zu bewahren, Panik bringt weder dem Verletzten noch einem selbst etwas. Daher sollte man, soweit man unverletzt den Autounfall überstanden hat, Ruhe bewahren und den anderen helfen und sich konzentriert verhalten. Das Einschalten der Warnblinkanlage ist des Weiteren für den nachfolgenden Verkehr und für das Absichern der Unfallstelle entscheidend. Auch das Anlegen der Warnweste noch im Auto ist ein entscheidender Schritt für die eigene Sicherheit.

2. Prüfen ob es Verletzte gab und diese versorgen

Das Prüfen, ob es bei einem Unfall Verletzte gibt, ist ein weiterer wichtiger Schritt. Wo sind die verletzten? Wo kann man Erste Hilfe leisten? Die Erste-Hilfe-Maßnahmen sollte man anwenden und die Verletzten versorgen.

3. Erste Hilfe leisten

Das Leisten der Erste-Hilfe-Maßnahmen ist wichtig. Welche Maßnahmen hier ergriffen werden müssen, hängt immer von den Verletzungen der Unfallopfer ab. Die Verletzten müssen beruhigt werden und die blutende Wunde muss versorgt werden. Eine stabile Seitenlage bei bewusstlosen atmenden Verletzten ist nötig. Die Herzdruckmassage kommt zum Einsatz bei einer bewusstlosen Person mit unregelmäßiger oder ausgesetzter Atmung.

4. Polizei rufen

Direkt nach dem Unfall, nachdem man sich orientiert hat, sollte man die Polizei rufen. Der Notruf ist deutschlandweit für den Rettungsdienst 112 und für die Polizei. Es genügt, einen von beiden anzurufen oder an der Notrufsäule einen Notruf zu senden. Damit man keine Angaben vergisst, es ist wichtig, die Fragen wer, wo, was, wie viele beantwortet. Wer ist beteiligt? Welche Fahrzeuge? Was genau ist passiert? Wo ist der Unfall? Wie viele Verletzte gibt es? Wenn es Verletzte gibt, sollte man unbedingt die 112 wählen, wenn höherer Sachschaden vorhanden ist, muss die Polizei verständigt werden.

5. Bilder machen

Heutzutage hat jeder ein Handy oder ein Smartphone dabei. Bilder von der Unfallstelle können später helfen, den Unfallhergang besser nachvollziehen zu können. Bilder zeigen auch, wie die Fahrzeuge stehen, wie sie beschädigt sind und vieles mehr. Die Polizei hat Vorteile, wenn schon Fotos vorhanden sind. Natürlich müssen diese nach dem Prinzip der Pietät getätigt werden.

6. Kontaktdaten der Betroffenen tauschen

Wenn die Betroffenen gleich Ihre Kontaktdaten tauschen, kann man versicherungstechnisch einiges handeln. Dann können die Kontakte nach dem Unfall leichter geführt werden. Wer dazu in der Lage ist, kann gleich nach den Nummern fragen und diese notieren.

7. Sich um ADAC oder Abschlepper kümmern falls man nicht weiter kommt

Wenn ein Auto feststeckt oder geborgen werden muss, ist der ADAC oder ein Abschlepper nötig. Dieser kann dann das Auto abschleppen oder bergen. Die Abschleppdienste kommen dann, nachdem der Sanitäter und die erste Versorgung der Verletzten getätigt worden ist.

8. Schuldfrage klären

Auch die Schuldfrage muss nach einem Unfall geklärt werden. Dafür ist der Anwalt oder ein Verkehrsrechtler, die Polizei oder im heftigeren Fall das Verkehrsgericht zuständig. Der Unfallbericht zeigt hier, welche Zeugen es gibt. Die Polizei hat vor Ort die Personalien aufgenommen. Fotos helfen, die Fahrzeugpositionen und die Übersicht aus der Fahrtrichtung der Beteiligten zu sehen. Schäden und Bremsspuren müssen so erkannt werden. Der Unfallbericht wird mit den Beteiligten ausgefüllt und es werden keine Schuldanerkenntnisse ausgegeben.

9. Schadengutachten nach Unfall beauftragen

Nasch einem Unfall muss ein Schadengutachten alles klären. Ohne eine genaue Beurteilung von Schäden kann keine Erstattung oder Regulierung erfolgen. Der Sachverständige prüft hier und kann den Unfall und den Schaden an den Autos dokumentieren und bewerten. Das ist dann die Sachlage des Gutachtens. Das unabhängige KFZ-Gutachten hilft, dass man die Ansprüche für diesen Unfall dann auch beziffern kann. Auch Schadenspositionen (Wertminderung) wird hier, im Vergleich zu einem Kostenvoranschlag eines Werkstatt, angegeben. Als Geschädigter hat man immer den Anspruch, ein solches unabhängiges Gutachten erstellen zu lassen. Der Geschädigte sollte übrigens nicht den Gutachter der gegnerischen Partei akzeptieren. Das Kosten für das Kfz-Gutachten erstellen trägt immer die Versicherung.

Es wird dadurch geklärt, wie hoch der entstandene Schaden dann ist. Das Gutachten wird dann erstellt und dokumentiert und der Schaden wird in Bildern mit allen technischen Fakten aufgenommen. Es zeigen sich die draus ergebenden Beträge, die nötig sind, für die Wiederherstellung. Im Gutachten steht also die Schadenshöhe, die Schadensursache und das Gutachten ist auch eine Beweissicherung. Vor dem Richter hat man damit mehr Beweise, falls es vor das Verkehrsgericht geht.

Vorteile: Das Sachverständigengutachten hat viele Vorzüge. Die erkennbaren Schäden werden abgeglichen mit der bisherigen Schilderung des Unfalls. Wenn es Ungereimtheiten gäbe, werden diese abgedeckt. Der weitere Vorteil ist, dass der Gutachter gleich die Wertminderung am Fahrzeug dokumentiert.

Jeder Versicherung nutzt in der Regel eigene Sachverständige. Sie verfassen dann das Gutachten. Doch die Schadenssumme ist hier meist zu gering festgelegt. Daher ist es besser, einen unabhängigen Zweitgutachter beauftragen. Dieser sollte auch nicht von der gegnerischen Versicherung sein.

Wenn man Geschädigter ist, kann man sich auf die Expertise des Sachverständigen immer verlassen. Wenn ein Versicherer mit den jeweilig kalkulierten Aufwänden nicht zufrieden ist, haftet der Sachverständige selbst. Das Gutachten ist also in vielfacher Hinsicht wertvoll und unverzichtbar. Nicht ratsam ist das Gutachten, wenn die Kosten des Schadens unter 750 Euro liegen. Dann ist es ein Bagatellschaden. Hier ist die Erforderlichkeit eines Gutachtens nicht gegeben. Bei einem solchen Schaden kann man durch einen Kostenvoranschlag die Reparaturkosten erfragen. Über einen digitalen Unfallfragebogen kann die Gutachtenerstellung und die Unfallabwicklung getätigt werden.

10. Schaden mit der Versicherung abklären

Allgemein muss man dann noch den Schaden mit der Versicherung abklären. Egal ob Halbkasko- oder Vollkaskoversicherung: Die Versicherung schickt dann einen Schadensantrag und es wird abgeklärt, was übernommen wird und was nicht, je nach Tarif.

Fazit

Nach einem Unfall ist es zuerst wichtig, Ruhe zu bewahren. Die Warnblinkanlage, das Anlegen der Warnweste noch im Auto sind die ersten Schritte. Nach dem vorsichtigen Aussteigen (auf fließenden Verkehr achten) sollte man die Situation kurz verstehen und das Warndreieck in ca. 100 m Entfernung auf Landstraßen und in ca. 50 m Entfernung in der Innenstadt aufstellen. Die Erste Hilfe beim Verletzten, das Rufen der Notrufnummer und die Hilfe zur Beweislage sind weitere wichtige Schritte.

Das Streusalz und Salzlake nicht gut für Ihr Auto sind, ist kein Geheimnis. Streusalz ist äußerst schädlich für den Lack Ihres Fahrzeugs und kann außerdem dazu führen, dass die Armaturenbrettbeleuchtung nicht richtig funktioniert. Aber welche Schäden verursacht Streusalz an Ihrem Auto, und was sollten Sie tun, um es zu entfernen?

Salz ist sehr schädlich für die Karosserie und den Lack Ihres Autos. Besonders an Stellen, an denen der Lack bereits beschädigt ist, wird der Rostprozess erheblich beschleunigt und können Löcher entstehen. Auch in den Radkästen sammelt sich das Streusalz stark an. Da dies bereits eine rostige Stelle ist, sollte man dort vorsichtig sein. Denn Salz greift nicht nur den Lack an, sondern auch Gummi- und Kunststoffteile.

Auch Schäden an den Rädern Ihres Autos sind keine Seltenheit. Kleine Schäden werden schnell zu viel größeren und tieferen Makeln. Reinigen Sie daher die Felgen regelmäßig.

Das Salz beeinträchtigt auch die Sensoren von Autos, was dazu führen kann, dass die Anzeigen auf dem Armaturenbrett falsche Informationen anzeigen. Lassen Sie die Werkstatt immer prüfen, ob wirklich etwas nicht stimmt.

Salz auf Ihrem Auto? So gehen Sie damit um!

Sind Sie schon einmal durch Streusalz gefahren oder hatten Sie Salzlake an Ihrem Auto, weil Autos vorbeifuhren? Die einzige Möglichkeit, Streusalz von Ihrem Auto zu entfernen, ist eine Autowäsche. Lassen Sie das Auto so schnell wie möglich durch die Waschanlage fahren oder waschen Sie es selbst mit der Hand. Dadurch wird verhindert, dass das Streusalz Ihr Auto weiter angreift.

Eine einzige Wäsche reicht möglicherweise nicht aus, daher ist es ratsam, Ihr Auto mehrmals mit einem guten Autoshampoo zu reinigen. Wasser allein reicht in der Regel nicht aus, da das Salz sehr gut auf dem Lack haftet. Achten Sie auch darauf, dass Sie nicht sofort mit einem Schwamm oder einer Bürste schrubben. Das Salz enthält nämlich auch andere Verunreinigungen, wie Sand und Gummi, die Kratzer verursachen können.

An der Unterseite Ihres Fahrzeugs sammelt sich das meiste Salz an, weswegen es wichtig ist, auch diese zu reinigen. Leider ist dies ohne einen Besuch in der Autowaschanlage kaum zu bewältigen. Besuchen Sie daher am Ende der Winterperiode eine Waschanlage mit einem speziellen Programm, welches auch den Unterboden Ihres Autos reinigt.

Streusalzschäden vorbeugen

Ungünstigerweise kann man Streusalzschäden nicht ganz verhindern, jedoch kann man versuchen, das Risiko eines Schadens zu verringern. Waschen Sie Ihr Auto regelmäßig und gründlich, um sicherzustellen, dass das gesamte Salz weggespült wird. Sie können auch eine zusätzliche Wachsschicht auf Ihr Auto auftragen, die das Eindringen von Salz in den Lack erschwert. Achten Sie auch darauf, dass Sie genügend Wischwasser haben, denn Sie werden feststellen, dass Ihre Windschutzscheibe sehr schnell schmutzig werden kann.

 

Gewisse technische Einrichtungen sind heutzutage in jedem modernen LKW eingebaut, um den Fahrern das Leben zu erleichtern.

GPS-Ortungssystem

Ein GPS Ortungssystem ist eine schon nahezu unverzichtbare Einrichtung, damit Position und Geschwindigkeit mobiler Objekte jederzeit genau ermittelt werden können. Vor allem Speditionen, Autovermietungen und Taxifirmen legen Wert auf den Einsatz eines solchen  Rüstwerks. Neue und bewährte GPS-Systeme sorgen für eine effektive Prozessoptimierung und spürbarere Kostenreduzierungen.
Eine moderne GPS-Ortung ermöglicht Einsichten über Fahrzeiten, Strecken und Aufenthaltsdauer und kann live im Portal eingesehen werden. Ältere Daten werden gespeichert und können als Grundlage für zukünftige wirtschaftliche Entscheidungen dienen.

Die GPS-Ortung kann mit zwei Vorteilen aufwarten:
– Das Fahrtenbuch schreibt sich wie von selbst
– GPS-Tracking bietet einen gewissen Schutz vor Diebstahl

Navigation inklusive Staumelder

Navigationssysteme der neueren Art bedienen sich der Daten von Google Maps und sind dadurch im Stande genaue Mitteilungen über Verkehrsbehinderungen und Staus zu berichten.
Staumeldungen sind für Berufskraftfahrer zu einer unverzichtbaren Einrichtung geworden um Umwege und Zeitverluste zu minimieren.

Parkplatz-Sharing erleichtert die Suche

Mittels einer privaten App ist es heutzutage machbar, einen Parkplatz anzumieten. Alle als verfügbar gemeldeten Parkplätze werden dank dieser App auf dem Smartphone aufgezeigt und können mittels Klick vorab angemietet werden.
Eine gute technische Anschaffung, die dazu beiträgt Zeit zu sparen und die Nerven zu schonen. Wer vorab bucht, hat die Gewähr zum ausgemachten Zeitpunkt auch tatsächlich einen freien Parkplatz zu finden. Langfristig gesehen eine lohnende Anschaffung, da diese Parkplätze in der Regel preiswerter als Parkhäuser oder kostenpflichtige öffentliche Parkplätze sind.

Der Mieter muss beim Wegfahren nur die Parkzeit eintragen. Alles andere wie die Buchung, Abrechnung und Überweisung wird automatisch vollzogen.

Kaffee an Board – kein Problem

Im Handel gibt es Geräte die mittels Zigarettenanzünder bedient werden können. So kann die Mini Kaffeemaschine einen köstlichen Kaffee nach Wahl zaubern.

Fazit: Oben beschriebene Anschaffungen sind auf jeden Fall lohnend und machen eine lange Fahrt erträglich. Bei Müdigkeit hilft der Kaffee an Board für neue Energien.
Parkplatz Sharing macht eine nervenaufreibende Parkplatzsuche so gut wie überflüssig und Navigationssyteme inlusive Staumelder ermöglichen Umfahrungen.